Die tschechische Sprache gehört zu den westslawischen Sprachen. Mit ca. 12 Millionen Sprechern ist das Tschechische EU-Amtssprache. Wie alle slawischen Sprachen bereitet auch die tschechische Sprache bezüglich Aussprache, Grammatik, Buchstaben und der Andersartigkeit der tschechischen Sprache große Probleme. Die tschechische Sprache kennt 7 kurze und 7 lange Vokale. Weiterhin existieren die Umlaute ou, au, eu und es gibt harte, weiche und neutrale Konsonanten. Schon deren richtige Aussprache, zumal durch Anhängen von Nachsilben Konsonantenänderungen erfolgen können, erfordert einiges Üben.
Große Probleme bereitet Lernenden die Konsonantenhäufung in der tschechischen Sprache, die so im Deutschen nicht existiert (Brno). Außerdem gibt es dem Deutschen unbekannte Zischlaute, das “h” ist niemals stumm und das “r” wird gerollt ausgesprochen. Die Betonung eines Wortes liegt in der tschechischen Sprache immer auf der ersten Silbe. Die Wiedergabe dieser schwierigen Laute erfolgt über das lateinische Alphabet, die durch diakritische Zeichen differenziert werden. So kennzeichnet der Akut (’) lange Vokale und das Häkchen erweicht Konsonanten oder verändert Zischlaute.
In der tschechischen Sprache gibt es keinen Artikel, dafür 7 Fälle. Außerdem existieren für jedes Verb zwei Formen, so genannte Aspekte, deren Benutzung für einen Lernenden nur schwer verständlich ist. Die genannten Regeln lassen erahnen, dass es einige Mühe kostet, diese Sprache zu erlernen.